Umkleiden ist Arbeitszeit!

Wenn sich das Spitalpersonal für die Arbeit umkleiden muss, ist das Teil der Arbeit und somit Arbeitszeit. Das ist rechtlich eindeutig. Leider anerkennen jedoch die meisten Spitäler diese Zeit nicht als Arbeitszeit an und enthalten so jedem einzelnen Arbeitnehmer und jeder einzelnen Arbeitnehmerin jährlich bis zu 2 Wochen Lohn vor, also bis zu einem halben Monatslohn.

Von dieser unzulässigen Praxis sind neben dem Pflegepersonal auch andere Mitarbeitenden mit PatientInnenkontakt (Physio- und Ergotherapeuten, ÄrztInnen, Hotellerie, Putzdienst, PatientInnenbegleitdienst usw.) betroffen.

Der VPOD sagt nun: Schluss damit! Unterstütze unsere Forderungen und nimm an unserer Umfrage teil. Wir möchten gerne von dir erfahren, wieviel unbezahlte Umkleidezeit bei jedem Arbeitseinsatz anfällt. Die Resultate der Umfrage werden unsere Forderung nach einem Ende dieser Praxis entscheidend stärken.

Zur » Umfrage Umkleidezeit in St. Galler Spitälern

Zur » Umfrage Umkleidezeit in den Spitälern der Kantone Thurgau und beider Appenzell

Diese Umfragen laufen bis Mitte Januar 2019. Wir werden danach über die Resultate und weitere Schritte der Kampagne informieren.

  • Hintergrundinformation

    Eigentlich ist im Gesetz alles recht klar formuliert: Die Angestellten sind angestellt, um zu arbeiten. Den Auftrag dafür erhalten sie vom Arbeitgeber bzw. dem/der Vorgesetzten.

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  • Umfrage

    Rund 180 Spitalangestellte haben seit Anfang Dezember 2018 an der VPOD-Umfrage zur Umkleidezeit teilgenommen.

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